Mittwoch, 30. Juli 2014
Sonntag, 27. Juli 2014
Freitag, 25. Juli 2014
25 juli - Geburtstage kann man überall feiern (kroatien, Schweiz, Kanada, Allgäu, Kambodscha etc…)
nachdem ich gestern einem meiner Kinder mein alter sagen musste, kam nur die Antwort: "boah that´s old!“ich nehme mir mal heraus zu sagen, dass dies eine Ansichtssache ist :)
ich habe mir die letzte zeit öfters Gedanken darüber gemacht, wo ich im leben stehe und was ich immer dachte, wo ich mal mit 27 stehen werde.
in meiner Jugend hatte ich immer den plan mit 23 zu heiraten und mit 27 Kinder zu bekommen, so wie meine mama das getan hat. 4 Kinder sollten es sein, so wie bei uns, weil das doch immer sehr schön war und auch noch ist! :) wie oft wurde ich belächelt, dass ich Hausfrau werden wollte.
nunja nun stehe ich hier ohne mann und kinder, dafür aber mit vielen Erfahrungen und anderen Kindern (die ich sehr lieb gewonnen habe) in Kambodscha und kann nur sagen, dass es gut so ist, wie es ist, da ich es ja eh nicht ändern kann. manchmal wird man etwas melancholisch, wenn man die vielen menschen/freunde um sich herum sieht, die bereits eigene Familien gegründet haben, (drei meiner guten Freundinnen heiraten dieses Jahr) aber ich denke, dass alles irgendwie seinen sinn im leben hat und so alt bin ich ja auch noch nicht :D
es ist schön mein neues Lebensjahr hier in Kambodscha zu starten. ich hab so tolle gebastelte dinge und briefe bekommen, die mich echt gerührt haben. außerdem wurde mir im restaurant gesungen und ich habe einen Kuchen bekommen mit Kerzen. morgen werden wir eine kleine grillfeier starten, wofür unsere dachterasse perfekt ist!
Dienstag, 15. Juli 2014
update Juli und "wir sind Weltmeister"
3 wochen sind es noch, die ich bei
chibodia verbringen werde, bevor meine kleine schwester doro zu
besuch kommt. Dann werden wir reisen und mittendrin meine freundin
ella und ihre schwester empfangen. Die zwei bleiben bis zum ende
meiner kambodschazeit. Werde im september noch 1-2 wochen im
kinderheim verbringen und abschied nehmen. Werd die kids mega
vermissen.
Bin gespannt auf die reisezeit mit
doro, ella und ihrer schwester. Wir haben alle im juli geburtstag.
Die schwestern sind beide gleichalt und ella und ich auch. Wenn das
nicht etwas gutes zu heißen hat :)
zur zeit freu ich mich nicht auf das
zurück kehren nach deutschland. Auf meine familie und freunde
natürlich schon, aber vor der vorstellung wieder studieren zu gehen
kraut es mir. Würde am liebsten weiter arbeiten gehen...
gestern schrieben mir zwei
Kommilitoninnen unabhängig von einander, das hat mich gefreut und
gestärkt, dass letzte jahr jetzt doch noch durchzuziehen...
auf das wetter freu ich mich auch nicht
in deutschland. Hoffentlich hat es jedenfalls im september noch an
die 20 grad. Hier ist es zum größtenteil zur zeit recht angenehm,
so um die 30 grad. Immer wieder kühlt es durch den regen ab. teilweise regnet es hier so heftig, dass in wenigen Minuten die Straßen unter Wasser stehen!
Die größeren kids hier haben schon
ferien und starten gerade ihre internships in verschiedenen
einrichtungen, größtenteils in restaurants, um im kontakt zu
ausländern zu sein.
Sie machen das echt gut und werden für
ihr englisch gelobt. Ganz stolz servieren sie essen und trinken.
Die kleinen sind in den letzten zügen
bevor es in die ferien geht. Hier in kambodscha läuft dann schon
wochen vorher nicht mehr viel in der schule.
Leider ist die mangoseason vorbei und
ich vermisse den guten geschmack der mangos. Dann muss wohl die
passionfruits dran glauben :)
zum Glück ist die WM nun vorbei und unsere Körper können wieder aufatmen. nächtliches aufstehen, dann Kaffee danach bier oder ähnliches taten ihm nicht sehr gut. die augenringe machten sich ziemlich bemerkbar! aber es hat sich ja gelohnt! :)
![]() |
| it´s raining man! |
![]() |
| die kinder haben spaß mit photo booth |
![]() |
| diktat: "national team" - is doch klar! |
![]() |
| kreative Kinder! |
![]() |
| nachts um 3 |
![]() |
| mit Begeisterung wird Fußball geschaut - Deutschland - Ghana |
![]() |
| erst Kaffee, dann ... |
![]() |
| 6 ihr morgens auf der dachterasse nach dem Fußballspiel - nochmal kurz hinlegen und dann gehts zur Arbeit. YEAH |
![]() |
| ALLEMONG!!! |
Montag, 14. Juli 2014
Donnerstag, 10. Juli 2014
killing fields
vor uns liegt eine längere tuktuk-fahrt vor die Tore von phnom penh. an einen Ort, den man gerne vergessen würde und doch wichtig ist sich daran zu erinnern: "killing fields".
die Geschichte der Kambodschaner ist leider nicht mit friede, Freude, Eierkuchen belegt sondern mit schrecken, leid, entsetzen und schmerz.
ich ziehe parallelen zu unserer deutschen Geschichte. ein mann, der seine macht ausnutzt und dabei viele menschen daran glauben müssen.
wikipedia:
Die Roten Khmer (Khmer ខ្មែរក្រហម Khmêr Khrôm [kʰmaːe̯ kʰɽom]; französisch Khmers rouges) waren eine maoistisch-nationalistische Guerillabewegung, die 1975 in Kambodscha an die Macht kam. Ihr Name leitet sich von der mehrheitlichen Ethnie Kambodschas, den Khmer ab. Die Roten Khmer wollten die Gesellschaft mit Gewalt in einen Agrarkommunismus überführen. Dieser Prozess umfasste auch die fast vollständige Vertreibung der Bevölkerung der Hauptstadt Phnom Penh und mündete in einem Massenmord an der kambodschanischen Bevölkerung, der weltweite Bekanntheit erlangte. Bis zum Ende ihrer Herrschaft 1978 fielen den Roten Khmer nach den verbreitetsten Schätzungen etwa 1,7 bis 2,2 Millionen Kambodschaner zum Opfer. Nach ihrer Vertreibung durch vietnamesische Invasionstruppen wurden die Roten Khmer erneut zu einer Untergrundbewegung und dabei zeitweise von verschiedenen, auch westlichen Ländern unterstützt, bis sie sich 1998 endgültig auflösten. Die wirksame juristische Aufarbeitung der Verbrechen während ihrer Herrschaft kam erst spät in Gang und dauert bis heute an.
Pol Pot (* vermutlich 19. Mai 1928[1] in der Provinz Kompong Thom, Kambodscha; † 15. April 1998 in Anlong Veng; eigentlich Saloth Sar) war ein kambodschanischer Massen- bzw. Völkermörder, kommunistischer Politiker, der Diktator Kambodschas (1975–1979) und bis 1997 der „Bruder Nr. 1“[2]der Roten Khmer. Als Folge seiner Herrschaft kamen zwischen 700.000 und 3,3 Millionen Kambodschaner ums Leben.
einige führende Länder, wie Australien, England, Deutschland etc. schenkten der Regierung hier sehr lange Anerkennung. Wie krass, das so lange keiner merkte, was wirklich in diesem land vor sich ging...
die killing fields sind sozusagen ein KZ. viele menschen wurden dort umgebracht und die Massengräber sind heute noch zu besichtigen. ich hätte nicht gedacht wie sehr mich das ganze emotional bewegt. vielleicht, weil ich die Kambodschaner schon so ins herz geschlossen habe.
im Anschluss trafen wir noch ein Kambodschaner-pärchen, die jetzt in den USA wohnen und von damals erzählten. das machte das ganze noch persönlicher.
man merkt diese Geschichte sehr hier in der Kultur. dadurch, dass der Großteil der gebildeten mensch umgebracht worden ist, fehlt es hier überall an Bildung. das land war schonmal mehr entwickelt.
trotz der ganzen geschichte sind die menschen hier total nett, höflich und freuen sich über vieles. sie lächeln. Kambodscha wird auch als ein asiatisches land beschrieben, mit den nettesten menschen.
Freud und Leid liegt hier so dicht beieinander.
Am morgen hatte ich noch Diskussionen bei Facebook verfolgt, wo es darum ging, dass die deutschen sich so über Fußball freuen, dass sie den Konflikt im nahen Osten nicht mehr sehen. "wie kann man sich da über Fußball freuen" "unsere jungs" "dieser euphorismus"...
aber wieso kann man sich denn nicht freuen dürfen? es wird immer schlimme dinge auf der erde geben, die man auf keinem fall aus den Augen verlieren darf. aber man sollte daraus lernen, sich über gute zeiten freuen dürfen und versuchen den menschen zu helfen, denen es nicht gut geht.
jeder kommt aus einem land, welches einem einen teil an Identität schenkt und es ist meiner Meinung nach kein Fehler sich dessen bewusst zu sein. es prägt uns und wir können das beste daraus machen und dazu gehört auch Freude über schöne dinge, solange man seine wurzeln kennt! :)
hiermit gedenke ich an all die, die damals grausam ihr leben hier lassen mussten, wegen menschen die macht besessen waren.
die Geschichte der Kambodschaner ist leider nicht mit friede, Freude, Eierkuchen belegt sondern mit schrecken, leid, entsetzen und schmerz.
ich ziehe parallelen zu unserer deutschen Geschichte. ein mann, der seine macht ausnutzt und dabei viele menschen daran glauben müssen.
wikipedia:
Die Roten Khmer (Khmer ខ្មែរក្រហម Khmêr Khrôm [kʰmaːe̯ kʰɽom]; französisch Khmers rouges) waren eine maoistisch-nationalistische Guerillabewegung, die 1975 in Kambodscha an die Macht kam. Ihr Name leitet sich von der mehrheitlichen Ethnie Kambodschas, den Khmer ab. Die Roten Khmer wollten die Gesellschaft mit Gewalt in einen Agrarkommunismus überführen. Dieser Prozess umfasste auch die fast vollständige Vertreibung der Bevölkerung der Hauptstadt Phnom Penh und mündete in einem Massenmord an der kambodschanischen Bevölkerung, der weltweite Bekanntheit erlangte. Bis zum Ende ihrer Herrschaft 1978 fielen den Roten Khmer nach den verbreitetsten Schätzungen etwa 1,7 bis 2,2 Millionen Kambodschaner zum Opfer. Nach ihrer Vertreibung durch vietnamesische Invasionstruppen wurden die Roten Khmer erneut zu einer Untergrundbewegung und dabei zeitweise von verschiedenen, auch westlichen Ländern unterstützt, bis sie sich 1998 endgültig auflösten. Die wirksame juristische Aufarbeitung der Verbrechen während ihrer Herrschaft kam erst spät in Gang und dauert bis heute an.
Pol Pot (* vermutlich 19. Mai 1928[1] in der Provinz Kompong Thom, Kambodscha; † 15. April 1998 in Anlong Veng; eigentlich Saloth Sar) war ein kambodschanischer Massen- bzw. Völkermörder, kommunistischer Politiker, der Diktator Kambodschas (1975–1979) und bis 1997 der „Bruder Nr. 1“[2]der Roten Khmer. Als Folge seiner Herrschaft kamen zwischen 700.000 und 3,3 Millionen Kambodschaner ums Leben.
einige führende Länder, wie Australien, England, Deutschland etc. schenkten der Regierung hier sehr lange Anerkennung. Wie krass, das so lange keiner merkte, was wirklich in diesem land vor sich ging...
die killing fields sind sozusagen ein KZ. viele menschen wurden dort umgebracht und die Massengräber sind heute noch zu besichtigen. ich hätte nicht gedacht wie sehr mich das ganze emotional bewegt. vielleicht, weil ich die Kambodschaner schon so ins herz geschlossen habe.
im Anschluss trafen wir noch ein Kambodschaner-pärchen, die jetzt in den USA wohnen und von damals erzählten. das machte das ganze noch persönlicher.
man merkt diese Geschichte sehr hier in der Kultur. dadurch, dass der Großteil der gebildeten mensch umgebracht worden ist, fehlt es hier überall an Bildung. das land war schonmal mehr entwickelt.
trotz der ganzen geschichte sind die menschen hier total nett, höflich und freuen sich über vieles. sie lächeln. Kambodscha wird auch als ein asiatisches land beschrieben, mit den nettesten menschen.
Freud und Leid liegt hier so dicht beieinander.
Am morgen hatte ich noch Diskussionen bei Facebook verfolgt, wo es darum ging, dass die deutschen sich so über Fußball freuen, dass sie den Konflikt im nahen Osten nicht mehr sehen. "wie kann man sich da über Fußball freuen" "unsere jungs" "dieser euphorismus"...
aber wieso kann man sich denn nicht freuen dürfen? es wird immer schlimme dinge auf der erde geben, die man auf keinem fall aus den Augen verlieren darf. aber man sollte daraus lernen, sich über gute zeiten freuen dürfen und versuchen den menschen zu helfen, denen es nicht gut geht.
jeder kommt aus einem land, welches einem einen teil an Identität schenkt und es ist meiner Meinung nach kein Fehler sich dessen bewusst zu sein. es prägt uns und wir können das beste daraus machen und dazu gehört auch Freude über schöne dinge, solange man seine wurzeln kennt! :)
hiermit gedenke ich an all die, die damals grausam ihr leben hier lassen mussten, wegen menschen die macht besessen waren.
![]() |
| massengräber |
![]() |
| armbändchen als gedenken an die getöteten |
![]() |
| an diesem baum wurden Kinder getötet, man fand haut, Blut und Gehirnfetzen daran... |
Abonnieren
Posts (Atom)






































