irgendwie will mich das ausland nicht :D
da ist gerade mein knie geheilt und mein magen macht noch faxen und dann dieses:
heute morgen beim spülen! der boden einer tasse bricht einfach heraus, während ich sie säubere... na toll: p.s.: das gelbe ist betaisadonna ;)
Samstag, 29. März 2014
Mittwoch, 26. März 2014
Oudong - landschule
Dienstag, 25. März 2014
Sonntag, 23. März 2014
verrücktes land...
die Kultur in Kambodscha ist schon eine sehr andere als in Deutschland. ich will euch ein paar eindrücke mal berichten.
zum einen fällt man hier auf weil man weiß, groß und blond ist. man wird angeschaut. Mütter fordern ihre Kinder auf, uns zu winken und hello zu sagen und meine heimkinder fassen immer wieder meine haut an. wenn ich 5 Minuten in der sonne stehe, komme unsere kinderheimmuttis (Betreuerinnen) und meinen, dass ich aus der sonne gehen soll, da ich sonst braun werde. wenn man dann braun geworden ist, berühren sie deine haut und sagen: "broken".
sie betonen immer wieder wie schön doch die weiße haut sei, wie klein und lang meine Nase wär oder wie schön doch blonde haare und blaue Augen seien. sie würden so gerne tauschen. es gibt hier sogar whitening-deo und whitening-creme. die haut wird immer bedeckt vor der sonne und teilweise versuchen sie sich die haare blond zu färben. leider wird man hier immer als weiße gesehen und kann sich somit nur schlecht in die Kultur einbringen. weiß bedeutet gleich geld und man ist somit etwas besseres.
eine Mitarbeiterin von mir erzählte mir, dass wenn die ehe mit ihrem mann nicht klappt, sie sich einen weißen sucht, damit ihre Kinder dann jedenfalls weiß werden. die Frauen hier haben generell den Traum davon, einen weißen mann zu bekommen. man sieht hier Immer wieder alte weiße Säcke (Männer), die mit einer jungen, knapp bekleideten Kambodschanerin flirten. eigentlich ist es hier nicht gang und gebe, dass Frauen sich so freizügig anziehen, aber um sich ihren Traum erfüllen zu können wird hier einiges in kauf genommen.
ansonsten gehen hier Frauen schon eher dem Lebensziel Ehefrau und Kinder haben entgegen und es gehört sich auch nicht sich scheiden zu lassen oder Probleme anzusprechen.
viele Männer hier haben neben ihrer Ehefrau noch weitere Familien, die sie unterstützen. oft wissen ihre ehefrauen nichts davon. (wenn ich das richtig verstanden habe- khmerenglisch ist dann doch oft nicht soooo gut zu verstehen ;))
die Kinder im heim haben sehr strenge ausgeh-regeln. ein Mädchen (17/18 Jahre) fragte einmal ob sie mittags um 12 ins kino mit ihren Freundinnen gehen dürfte. unsere "Muttis" haben es ihr verboten. der Konflikt hier besteht immer wieder zwischen den deutschen und den khmer Frauen. es sei zu gefährlich. sie könnten gekidnappt und verkauft werden oder sich heimlich mit jungs treffen.
ich frage mich wie hier alle schon so jung verheiratet sein können, aber anscheinend nicht mit jungs wirklich in Kontakt kommen dürfen…
hier wird man mit 26 Jahren komisch angeschaut, wenn man noch nicht verheiratet ist. gut, dass ich jünger aussehe!
Hochzeiten gibt es hier ständig und das mitten auf der Straße. da werden zelte aufgebaut und dann muss man halt mit dem moto drum herum fahren oder mitten durch. vor der Hochzeit dürfen die Brautleute auch nicht mehr ausgehen. es darf ihnen nichts passieren, da eine Hochzeit ja teuer ist! während der Hochzeit gibt es mehrere Zeremonien, wo immer ein anderes Outfit herrscht für das Brautpaar. zum thema Hochzeiten werde ich aber nochmal mehr berichten, wenn ich auf einer gewesen bin, was mit Sicherheit noch passieren wird.
die armut hier fiel mir am Anfang sehr wenig auf. hier gibt es zwar viele die wenig geld haben, aber irgendwie arbeiten alle. da das leben sich hier eh größtenteils draußen abspielt, fällt es auch nicht auf, wenn Leute keine Wohnung haben. wenn man allerdings nachts durch die Straßen fährt, sieht man doch immer wieder menschen die auf dem Gehweg unter Moskitonetzen liegen und schlafen. Kinder kommen immer wieder zu einem und halten ihre Hände auf oder wollen Wasser trinken. auch verkaufen sie oft bücher oder schmuck. es ist schwer hier standhaft zu bleiben um dieses nicht zu unterstützen. auch sieht man teilweise menschen denen körperteile fehlen und die betteln gehen.
generell habe ich das Gefühl, dass hier jeder irgendwas verkauft oder tuktuk (bzw. moto) fährt um um die runden zu kommen. die Straßen sind voll mit kleinen läden.
in Deutschland bekommt jeder der nichts arbeitet trotzdem geld… vll gerät man somit aber schneller in ein tief?
was ist überhaupt Armut? geht es hierbei nur um das materielle? es ist interessant sich hiermit auseinander zu setzten. ich hoffe ich kann noch ein paar berichte von solchen menschen hören.
manchmal kommt es mir so vor, wenn ich über einen markt gehe, dass manche Klamotten aus unserer kleiderspende stammen und hier wieder verkauft werden. h&m und co zum Beispiel. gefaked?
wenn man hier essen geht in ein restaurant oder Café, ist es immer so eine Sache ob man wirklich seine Bestellung bekommt. teilweise werden Sachen vergessen oder es kommt vor, dass erst der eine sein trinken bekommt, dann sein essen, dann der nächste sein trinken, dann sein essen und der dritte bekommt nur sein essen und muss noch zweimal nach seinem trinken fragen.
"oh i forgot!" oder "we don´t have"!
eine Mahlzeit ohne reis wird sofort mit reis ausgeglichen!
Lebensmittel werden hier in der prallen sonne verkauft. kühlkette, was ist das?
da liegen dann die Tomaten, neben dem noch hüpfenden fischen und daneben dann die hühnerpopos oder füße oder auch mal eine kuhhufe.
aber es gibt hier auch echt leckere dinge zu essen. viele früchte, shakes, smoothies, nudeln mit gemüse, reis, soßen mit zitronengras, erdnusssoße etc. etc.
getränke sind hier super-süß und ich kann das meiste dadurch nicht trinken, auch wenn es hier echt gute Zahnärzte geben soll ;)
Kaffee wird hier mit süßer-milch getrunken und milch nur mit mehreren löffeln Zucker.
durch die Hitze herrscht hier eher ein chilliges Temperament was die Arbeit angeht. bzw gehört der Mittagsschlaf einfach zum leben dazu. essen und Mittagsschlaf muss auf jedenfall pünktlich sein. manchmal hab ich das gefühl alle angestellten im restaurant sind heute am "arbeiten". zwei bedienen, der rest steht herum.
deutsche Erzieher würden hier teilweise einen Kollaps bekommen. die Kinder fahren hier einfach mit auf dem moto/roller, auch mal ohne Helm, auch mal zu fünft darauf. auch im auto braucht man keine maximale Anzahl. was passt das passt und anschnallen braucht man nicht. Zweierreihen um mit den Kindern irgendwohin zu laufen brauch man auch nicht. den verkehr sind sie hier ja gewöhnt, da ist vorlaufen kein problem.
… Fortsetzung folgt!
mein leben in phnom penh
ich will mal versuchen einen kleinen eindruck von meinem leben in phnom penh zu schildern. gerade sitze ich auf unserer dachterasse, es ist 20 uhr Sonntagabend, es ist immer noch unglaublich warm und vereinzelt begegnet einem eine Mücke. Wochenende ist hier immer viel los. die ganzen voluntäre kommen dann vom land in die Stadt und dann ist das voluntärshaus proppe voll. somit wird immer viel unternommen. heute wurden ein paar märkte abgeklappert und es gab einen kleinen Spaziergang an der riverside. nachdem zwei abende hintereinander viel Programm herrschte, gingen wir alles etwas ruhiger an :)
die meisten voluntäre sind hier erst so 20 Jahre alt und haben gerade erst ihr Abi gemacht. fühl mich hier teilweise wie ihre Mutti :D
morgen geht es dann wieder los mit arbeiten. ich stehe meistens so gegen 8 auf. dusche (!!) und mach mich dann mit dem fahrrad auf den weg zum Kinderheim. auf dem weg hole ich mir meistens noch eine kokos-sesam-waffel zum frühstück. die fahrt dauert so 15 min. meistens fahr ich nicht zu schnell, sonst bin ich den ganzen tag nur noch am ölen, was man sowieso schon ist. die tage sollen es um die 38°C werden.
Im Kinderheim geht es dann los mit englischunterricht. ich hab zwei Gruppen mit jeweils 5 Kindern. die sind so zwischen 11 und 16 Jahren. meistens reden wir ganz viel über die verschiedensten Themen. das klappt echt schon ganz gut :)
gegen 11 uhr sind wir dann fertig und es gibt mittag essen. reis mit sonstigem.
im Kinderheim gibt es morgens, mittags, abends reis. letzte Woche gab es zum Beispiel mal Wasserlilie dazu. meistens schmeckt das essen echt gut, außer es gibt Fischsuppe, die mehr krähten als fisch besitzt.
nach dem Mittagessen machen die Kinder sich fertig für die schule. das heißt duschen, kämmen und schuluniform an. (dunkelblauer rock, weiße bluse- sieht super süß aus!)
dann hab ich zwei stunden Mittagspause. die khmers schlafen dann und wir gehen manchmal was trinken. danach werden dann dinge vorbereitet. die Kinder gehen immer einen Monat vormittags in die schule und danach den Monat nachmittags. demnach gestaltet sich dann unser Alltag dort auch.
um 5 uhr gibt es dann Abendessen und die Kinder kommen von der schule. es gibt dann meistens reis ;)
gegen 6/7 ihr trete ich dann meinen Heimweg an. meistens gehe ich dann noch einkaufen, koche etwas, genieße die dachterasse, putze oder schreibe e-mails.
also ein ganz normaler Alltag. dienstags fallen die englischklassen aus und wir gehen erst zum schwimmen und danach zu skateistan. (http://skateistan.de)
das macht beides echt spaß. die Kinder sind echt heiß darauf und man sieht ihnen den spaß an. auch wenn ich nicht verstehen kann, wie man bei dem Wetter soviel sport machen kann. ich bin nach einer minute klitschnass.
bei skateistan gibt es spezielle Trainer, die das training mit den kids übernehmen. eine stunde skaten und eine stunde Kunst oder etwas lernen über die Umwelt. die machen das echt gut und es ist spannend seine kids einfach mal beobachten zu können.
werde versuchen auch etwas mit zu skaten (kommt bei den kids gut an ;)), auch wenn es das Wetter kaum zu lässt. kann ja danach nicht heim gehen zum duschen.
ja und am Wochenende wird dann viel unternommen- grillen, märkte abklappern, was trinken gehen, tanzen, Sehenswürdigkeiten etc.
am Freitag waren wir zb. in einem latino-schuppen, wo salsa getanzt wurde. die Temperaturen lassen alles recht authentisch erscheinen. die raggae-bar weit über den dächern von phnom penh mit chilliger Musik, weitem blick und frischem wind rundeten den Abend ab.
ich fühle mich immer wohler hier, auch wenn ich einen schweren einstieg hatte. die Menschen hier sind echt super freundlich die Kinder nicht so frech wie meine Grundschüler und das Wetter tut trotz extremer Hitze auch einfach gut.
viele ekelige insekten habe ich zum glück noch nicht gesehen. es blieb dann bei kakerlaken und mini-dünne spinnen, die es bei uns in deutschland auch überall gibt. es gibt hier viele ratten, die ich aber auch noch nicht gesehen habe. auf dem land gibt es wohl recht große spinnen, worauf ich echt gespannt bin, denn mit spinnen habe ich es ja nicht so ;)
die kleinen geckos machen mir Freude. die sind einfach zu süß. auch einen sehr großen habe ich gesehen... nennt man die dann noch gecko?
es ist irgendwie spannend zu sagen, dass man hier gerade wohnt und man fühlt sich anders als einfach nur tourist zu sein, die mit ihren same same but different T-Shirt hier herum laufen. ich versuche immer mehr Wörter khmer zu lernen, was es mir erleichtern würde auf dem markt zu handeln oder auch mit den tuktuk-fahrern.
ich bin jetzt 1,5 wochen hier und diese zeit ging schon sehr schnell um. man erlebt hier immer viel. die Hitze und das Gewusel der Stadt machen einen immer sehr müde. nur leider wenn ich im Bett liege ist diese Müdigkeit verflogen. mir fällt es noch etwas schwer zu schlafen, da es entweder zu heiß, zu hart, zu laut (trotz ohropax) oder zu klebrig ist!
ich freu mich auf Mitte april. dort werde ich mit einer Volontärin (Susanna) für wahrscheinlich eine Woche ans Meer auf eine Insel fahren (koh rong). es ist dann khmer new year, weshalb wir uns frei nehmen müssen. unser Visum wird gerade verlängert, weshalb wir nicht ins Ausland gehen dürfen. aber erstmal Kambodscha bereisen ist für den Anfang wohl dann doch am ehesten angesagt.
p.s.: bitte verzeiht mir meine schlechte Schreibweise! ich schreibe alles klein, aus Faulheit... aber die autokorrektur korrigiert nur vereinzelt! beim zweiten durchlesen merkte ich auch meine vermehrte "dann" Nutzung, aber wie gesagt ich bin etwas schreibfaul und nehme die khmer-lebensweise an und chill jetzt mal mein leben und korrigiere es nicht! NOT HAVE. ahoi.
Sonntag, 16. März 2014
kings palace mit susanna
nach einem gechillten morgen, machten Susanna (ebenfalls Volontärin, aber in der landschule) zum kings palace. am beeindruckendsten fand ich die touristen-mönche, die ein paar erinnerungsfotos mit ihren i-phones schossen!
danach setzen wir uns ganz europäisch, um den touri-tag abzuschließen in ein café. nach einer langen tuk-tuk-fahrt mit fahrern die nur meinten, dass sie wüssten wo wir hinwollen, gingen wir mit corvin (ebenfalls volontär, aber für kidshelp (eine weiter NGO)) auf den markt um ein paar dinge für unser abendessen zu kaufen- lecker!
p.s.: ich schwitze!
verkehr
als ich frisch in phnom penh ankam, gab es eine sache, die mich persönlich sehr überforderte. der liebe herr verkehr! regeln? ne die gibt es nicht. bis auf eine: wer das größere gefährt hat, hat vorrang! auch wenn in der mitte eine mauer ist zwischen den beiden fahrbahnen, heißt das noch lange nicht, dass man nicht auch die andere seite benutzen darf! geduld hat hier keiner. ab morgen geht die arbeit los und ich bin gespannt wie ich den weg vom voluntärshaus zum heim meistern werde. da ich am ersten abend direkt einen kleinen motorradunfall hatte, ist meine angst nicht unbedingt gesunken. mir ist zum glück bis auf ein paar schürfwunden nichts passiert. meinem deutschen-fahrer hat "nur" einen geschwollenenen und blauen fuß. in portugal schaffte ich mir am dritten tag schürfwunden an, hier am ersten! welcome to cambodia ;)
entlang des Rivers
wird erst nach und nach voller!!
Freitag, 14. März 2014
14. März - frauenabend mit karaoke
Nachdem Liesa und ich eine neue Voluntärin für die Landschule am Flughafen abholten, hatten wir ein nettes Abendessen bei Liesa zu Hause, mit 5 Betreuerinnen aus dem Kinderheim. Danach ging es ab zum Karaoke. Ich dachte wir fahren in eine Karaokebar, aber es war ein kleiner Raum, der aussah wie in einem Jugendzentrum, wo wir für uns Karaoke singen konnten. Alles Liebesschnulzen, ein Gemisch aus Englischen und Khmer liedern. War echt witzig und es war schön zu sehen, wieviel Spaß die Frauen dabei hatten :)
Zusätzlich durfte ich ein paar Tanzschritte lernen!
Zusätzlich durfte ich ein paar Tanzschritte lernen!
Mittwoch, 12. März 2014
erster tag...Phnom Penh
Ankunft Phnom Penh. Flug verlief super. es fühlt sich so an als wäre ich schon viel länger hier als einen halben tag. ich durfte das children´s home kennen lernen und habe schon gleich am englischunterricht teilgenommen, die dachterasse genießen, mein zimmer beziehen, eine kleine stadtrundfahrt genießen und am mekongriver zu abend essen.
es riecht meistens nach rauch oder Müll, die straße ist überfüllt von autos, rollern, motorädern, fahrrädern und regeln gibt es dort gefühlt keine. aufregend und beängstigend zu gleich diese stadt. ich bin gespannt auf weiteres! :)
es riecht meistens nach rauch oder Müll, die straße ist überfüllt von autos, rollern, motorädern, fahrrädern und regeln gibt es dort gefühlt keine. aufregend und beängstigend zu gleich diese stadt. ich bin gespannt auf weiteres! :)
mein Zimmer
müde, geschwitze claudie auf der dachterasse + aussicht!
Dienstag, 4. März 2014
Montag, 3. März 2014
hallo - hello - sou sdey
willkommen auf meinem reiseblog! am 11.03.2014 gehts los nach Kambodscha - ich bin gespannt!
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